Greenpeace zum heutigen Statement von Carsten Schneider vor dem Bundeskanzleramt

Berlin, 12. August 2926 - Umweltminister Carsten Schneider (SPD) positionierte sich heute deutlich gegen Verkehrsminister Bilger. Die Wirtschaft ist nicht durch Fahrspurenvertiefungen zu retten, sondern durch konsequenten Klimaschutz, sagt Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace e.V..

Die Wirtschaft kann nicht durch Flussvertiefungen am Laufen gehalten werden. Das hat Carsten Schneider heute deutlich gesagt und er hat Recht. Stattdessen brauchen wir Renaturierung und Wiedervernässung der Landschaft. Nur so können wir lebensnotwendiges Wasser für die immer häufigeren und heftigeren Hitzekrisen speichern. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace e.V.
Schneider will den Ausstieg aus fossilen Energieträgern sowie den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Allerdings fehlen sofortige Maßnahmen wie ein Tempolimit oder die Besteuerung fossiler Konzerne. In einer Zeit, in der Europa unter Hitze und austrocknenden Flüssen leidet, sind solche Maßnahmen notwendig und mit politischem Willen umsetzbar. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace e.V.
Die Klimakrise wird Gesellschaft, Wirtschaft und Demokratien in den kommenden Jahren und Jahrzehnten prägen. Damit die Wirtschaft weiterhin funktioniert, ist eine konsequente Neuausrichtung der Klimapolitik dringend notwendig. Das sollte auch Bundeskanzler Merz inzwischen klar sein. Er muss mit seinem Kabinett konsequente Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, um die Bevölkerung und die deutsche Industrie zu schützen. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace e.V.

Erhalten Sie Greenpeace e.V.-Neuigkeiten in Ihrem RSS-Reader.

Oder manuell über Atom-URL abonnieren