Hamburg, 10. September 2026 – Der August 2026 war, gemeinsam mit dem Juli 2023, der heißeste jemals gemessene Monat, meldet heute der EU-Klimawandeldienst Copernicus. Greenpeace-Klimaexpertin Mira Jäger warnt eindringlich vor den Folgen schlechter Klimapolitik:
Nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war die Erde heißer als in diesem August. Allein in Deutschland sind seit Juni knapp 16.000 Menschen durch die extreme Hitze gestorben. Die Hitzeschäden haben das Land mindestens 36 Milliarden Euro gekostet. Die Antwort auf diese schockierenden Zahlen darf kein Weiter-so sein. Die Welt brennt, buchstäblich. Und die Bundesregierung kippt weiter Öl ins Feuer: Ein modernes Gebäudeenergiegesetz sägt sie zu Gunsten der Öl- und Gaslobby ab, verschleppt das Verbrenner-Aus und plant den massenhaften Bau weiterer Gaskraftwerke. Dabei ist die Antwort auf den Extremsommer offensichtlich: Damit es künftig nicht noch häufiger brennt, nicht jeden Sommer noch mehr Menschen sterben, müssen die CO2-Emissionen runter, so deutlich und schnell wie möglich. Die eskalierende Heißzeit lässt sich nur bremsen, wenn wir aufhören, Öl, Kohle und Gas zu verbrennen.Mira Jäger, Greenpeace-Klimaexpertin