Greenpeace zum Start des Petersberger Klimadialogs

Berlin, 21. April 2026 – Heute und morgen findet in Berlin der 17. Petersberger Klimadialog statt, ein internationaler Austausch zur Vorbereitung der UN-Klimakonferenz COP31 im November in Antalya. Am Morgen protestierten acht Greenpeace-Kajak-Aktivist:innen am Veranstaltungsort Westhafen mit einem Schwimmbanner mit der Aufschrift “Erneuerbar statt erpressbar” für Klimaschutz und gegen fossile Abhängigkeit. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, erwartet besonders von der Bundesregierung, wieder stärker auf Klimaschutz zu setzen:

Bundeskanzler Friedrich Merz muss beim Petersberger Klimadialog Antworten geben. Er hat mit seiner Rede die Chance, einen schnelleren und naturverträglichen Wandel von  Energie und Mobilität anzukündigen, der eine glaubwürdige klimapolitische Richtung für Europa und Partnerländer anbietet. Doch die Bundesregierung geht mit wenig Glaubwürdigkeit in die Gespräche: Sie ist Gastgeberin einer Klimaschutzkonferenz, drosselt im eigenen Land jedoch die Anstrengungen zum Klimaschutz – etwa beim Verbrenner-Aus, der Blockade eines deutschlandweiten Tempolimits, oder beim Heizen mit Öl und Gas. Durch den Krieg im Nahen Osten sind die Preise für Benzin, Diesel und Heizöl stark gestiegen. Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung weiter auf Öl und Gas setzt und erneuerbare Energien ausbremst. Auf dem Petersberger Klimadialog müssen internationale Allianzen gestärkt werden, die die Abkehr dieser fossilen Abhängigkeiten und die volkswirtschaftlichen Chancen einer auf Wind und Sonne basierenden Energieversorgung zusammen voran bringen. Nur wer auf erneuerbare Energie setzt, befreit sich von den gefährlichen Präsidenten Putin und Trump. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland

Fotos der Aktion finden Sie in Kürze hier.

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