Hamburg, 5. November 2026 – Auf der kommenden Montag beginnenden 31. Weltklimakonferenz (COP31) verhandeln knapp 200 Staaten über Maßnahmen gegen die Klimakrise. Greenpeace drängt auf verbindliche nationale Pläne für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas, einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und mehr öffentliche Mittel für Klimaschutz und Anpassung. Auch der Schutz von Wäldern und anderen Ökosystemen muss vorankommen.
Die anstehende Klimakonferenz fällt in eine Phase, in der ehrgeizige Klimapolitik unabhängiger macht von fossilen Preisschocks und so für Stabilität sorgt. Die Verhandlungen fallen auch in eine Zeit, in der saubere Technologien wie E-Autos, Wärmepumpen und Erneuerbaren Anlagen zu boomenden Zukunftsmärkten geworden sind. Klimapolitik ist Sicherheitspolitik und Klimaschutz stärkt die Wirtschaft. Diesen Rückenwind müssen die deutschen und europäischen Verhandlungsteams in Antalya nutzen, um den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas mit überprüfbaren Plänen, festen Fristen und einer Finanzierung, die ärmeren Ländern den Umstieg ermöglicht, verbindlich zu regeln.Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand, Greenpeace e.V.
Bundeskanzler Friedrich Merz muss Klimaschutz zur Richtschnur seiner Wirtschafts- und Sicherheitspolitik machen. Deutschland und die EU können in Antalya mit gefährdeten Ländern eine Allianz für den fossilen Ausstieg stärken. Dazu gehört auch, dass die Bundesregierung ihre zugesagten sechs Milliarden Euro an jährlicher Klimafinanzierung bereitstellt und diesen Beitrag weiter erhöht. Klimafinanzierung schützt Menschen und schafft Vertrauen – beides ist in einer Welt wachsender Konflikte unverzichtbar.Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand, Greenpeace e.V.
Greenpeace begleitet die Verhandlungen mit einem kleinen Team aus deutschen und internationalen Expert:innen. Für Interviews und Einschätzungen stehen zur Verfügung:
Hintergrund: Die Greenpeace-Analyse und Forderungen zur COP31 sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer COP31-Themenseite: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/klimakrise/ist-klimawandel-aufzuhalten