Greenpeace zur Klima- und Sicherheitskonferenz im Auswärtigen Amt

Hamburg, 6. Oktober 2026 – Fossile Abhängigkeit macht Länder laut Außenminister Johann Wadephul (CDU) unsicherer. Dies betonte Wadephul heute anlässlich einer Klima- und Sicherheitskonferenz im Auswärtigen Amt. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, fordert die Bundesregierung auf, entsprechend dieser Einsicht zu handeln:

Energiepolitik ist Sicherheitspolitik: So viel hat Katherina Reiches Parteifreund Johann Wadephul klar gemacht. Erneuerbare Energien können Deutschland sicherer machen. Bei der Bundeswirtschaftsministerin ist diese Einsicht noch nicht gereift: Reiche bremst die Energiewende in einem Jahr, in dem der Ausbau der Solarenergie deutlich Fahrt aufgenommen hat – und nach einem Extremsommer mit 16.000 Hitzetoten allein in Deutschland. Zuletzt legt Ministerin Reiche dem Ausbau klimaneutraler Stromquellen mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes überflüssige Hindernisse in den Weg. Die Wirtschaftsministerin kassiert die Förderung von privaten Solardächern und will Betreiber:innen von Windkraftanlagen bei Abregelungen nicht mehr entschädigen. Bundeskanzler Friedrich Merz muss die Konsequenzen ziehen und gemeinsam mit seinem Außenminister Klimaschutz und Sicherheit zur Maßgabe für die Wirtschaftsministerin machen. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland

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