Greenpeace zu Ergebnissen der Kraftwerksausschreibung

Hamburg, 3. November 2026 – Die Bundesnetzagentur hat im Zuge des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes die ersten Zuschläge für zusätzliche Kraftwerke vergeben. Noemi Mundhaas, Greenpeace-Expertin für Energie- und Klimapolitik, kritisiert die Widersprüche des Vorhabens:

Mit diesen Zuschlägen kettet die Bundesregierung unser Land weiter an fossiles Gas. Sie versenkt über 15 Jahre 800 Millionen Euro jährlich in Gaskraftwerke, die sich ohne diese Garantien nicht rechnen würden. Bezahlen sollen das die Stromkund:innen über eine neue Umlage – während die Regierung über Strompreissenkungen diskutiert. Das ist absurd. Moderne, saubere und immer günstigere Alternativen wie Batteriespeicher wurden in der ersten Ausschreibung faktisch ausgeschlossen. Wer heute Milliarden in fossile Kraftwerke steckt, macht uns auch in der nächsten Gaspreiskrise abhängig von fossilen Preisschocks und bremst die Energiewende aus. Stattdessen brauchen wir mehr Tempo bei Erneuerbaren, Batteriespeichern und Flexibilität. Noemi Mundhaas, Greenpeace-Expertin für Energie- und Klimapolitik

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