Mit dem billionenschweren Börsengang seiner Raumfahrtfirma SpaceX will Elon Musk morgen Geschichte schreiben. Greenpeace-Finanzexperte Mauricio Vargas warnt vor den Risiken für Kleinanleger, denen Klimazerstörung als technologischer Fortschritt verkauft wird.
Die Euphorie rund um den Börsengang des umweltschädlichen Raumfahrtunternehmens SpaceX gleicht einem Tanz auf dem Vulkan. Das Börsenlisting des Unternehmens, das bei seinen Weltraum-Ambitionen buchstäblich verbrannte Erde hinterlässt, soll nicht nur die Taschen des US-Oligarchen Elon Musk weiter füllen. Es soll auch Kleinsparern die Illusion verkaufen, am schillernden technologischen Fortschritt teilzuhaben. Tatsächlich verschärfen Elon Musks Projekte die Klimakrise: Während er selbst von einer Besiedlung des Mars fantasiert, stoßen seine Rechenzentren und Raketen auf der Erde Unmengen an Schadstoffen aus. Ein Unternehmen, das so rücksichtslos die Umwelt zerstört, wird sich langfristig nicht als gewinnbringend erweisen. Der SpaceX-Börsengang droht nicht nur zum Desaster für die Umwelt und die Allgemeinheit zu werden, sondern auch zum Milliardengrab für Kleinanleger.Greenpeace-Finanzexperte Mauricio Vargas