Greenpeace zu den Umweltkosten von KI

Hamburg, 3. Juni 2026 - Der heute veröffentlichte UN-Report „Environmental Cost of AI’s Energy Use“ zeigt den rasant steigenden Ressourcenverbrauch durch Künstliche Intelligenz (KI) und Rechenzentren. Demnach übertrifft der weltweite Stromverbrauch durch KI bereits den großer Länder. Die Vorteile von Künstlicher Intelligenz würden sich zudem im Globalen Norden konzentrieren, während die ökologischen Lasten den Globalen Süden treffen. Greenpeace-Sprecher Mauricio Vargas fordert Maßnahmen, um Mensch und Natur vor dem unregulierten Wachstum von Big Tech zu schützen:

Der Report belegt, wie der rasante Ausbau von Rechenzentren unsere Lebensgrundlagen bedroht. Digitalriesen wie Amazon, Microsoft und Google expandieren skrupellos für höhere Profite, ohne Rücksicht auf Mensch und Natur. Es ist höchste Zeit, dass die amerikanischen Cloud Anbieter ökologische und ethische Regeln für den Betrieb ihrer Rechenzentren akzeptieren. Nur so kann verhindert werden, dass der technische Fortschritt unsere Lebensgrundlagen zerstört und gesellschaftliche Schäden verursacht. Greenpeace-Sprecher Mauricio Vargas

Hintergrund

Greenpeace hat eine Richtlinie für Cloud-Anbieter wie Amazon, Microsoft und Google erarbeitet, die ökologische und ethische Mindeststandards in sofort umsetzbare Vorgaben übersetzen. Den Greenpeace Vorschlag finden Sie hier.  

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