Berlin, 19. Januar 2026 - Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hat heute die Details zur geplanten Elektroautoförderung vorgestellt. Gefördert werden sollen neben rein elektrischen Autos auch Autos mit Verbrennungsmotor wie Plug-In-Hybride und Range-Extender. Die Förderung gilt für Haushalte mit einem Jahreseinkommen von maximal 80.000 Euro. Marion Tiemann, Greenpeace-Expertin für Mobilität, warnt vor falschen Anreizen:
Die Bundesregierung will den Umstieg auf E-Autos erleichtern und Mobilität so klimafreundlicher und unabhängig von Öl machen. Das ist gut. Dicke SUVs und klimaschädliche Plug-In-Hybride zu fördern ist allerdings ein Irrweg, sozial und klimapolitisch. Förderung verdient, wer kleine, ressourcenschonende E-Autos für maximal 30.000 Euro kauft. Sonst belastet diese Förderung den Bundeshaushalt mit Geldgeschenken für diejenigen, die keine benötigen. Stattdessen sollte die Bundesregierung das Förderprogramm gegenfinanzieren, indem für neue, besonders klimaschädliche Verbrenner eine Abgabe zu zahlen ist.Marion Tiemann, Greenpeace-Mobilitätsexpertin