Greenpeace zu den vorläufigen Emissionsdaten der Agora Energiewende

Berlin, 7. 1. 2026 - Weil sich Fortschritte beim Klimaschutz verlangsamen, gerät Deutschlands Klimaziele für das Jahr 2030 in Gefahr, meldet die Berliner Denkfabrik Agora Energiewende heute mit Verweis auf die vorläufigen Emissionsdaten für 2025. Nachholbedarf besteht insbesondere im Verkehr und bei Gebäuden. In beiden Bereichen stieg der CO2-Ausstoß zuletzt weiter. Greenpeace-Sprecherin Lena Donat sieht jetzt das für Ende März erwartete Klimaschutzprogramm in der Pflicht:

Deutschland ist nicht auf Kurs beim Klimaschutz. Weil die Bundesregierung den Klimaschutz im Verkehr und bei Gebäuden ausbremst, steigen die Emissionen hier sogar weiter. Mit falschen Versprechungen zu Verbrennern und Gasheizungen lässt die Koalition Menschen in die fossile Kostenfalle laufen. Lena Donat, Greenpeace-Sprecherin
Mittelfristig lassen sich die Klimaziele nur einhalten, wenn sauberer Strom dreckige fossile Energien verdrängt. Mit Elektroautos und Wärmepumpen stehen die Lösungen längst bereit und verkaufen sich zuletzt gut - diesen Boom muss die Bundesregierung mit dem anstehenden Klimaschutzprogramm stärken, statt ihn zu schwächen. Lena Donat, Greenpeace-Sprecherin
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