Frankfurt am Main, 30. Januar 2024 - Die Europäische Zentralbank hat heute ihre Pläne zur Umsetzung des Klima- und Naturschutzes für die kommenden zwei Jahre vorgestellt. Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace, hält die Pläne für ungenügend:
Die heutigen EZB-Ankündigungen zum Klimaschutz sind nicht mehr als heiße Luft. Längst ist klar, dass für eine Paris-konforme Geldpolitik die Investitionen in klimaschädliche Ölkonzerne wie Shell und TotalEnergies reduziert werden müssen. Doch die EZB will sich noch zwei weitere Jahre Bedenkzeit geben. Wenn die EZB nicht ihre Glaubwürdigkeit beschädigen will, muss sie diese Hinhaltetaktik beim Klimaschutz beenden. Sie muss den versprochenen klimafreundlichen Umbau ihrer geldpolitischen Operationen endlich umsetzen.Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace